Temperaturmessungen haben große Fortschritte gemacht

Viele Eltern werden sich noch daran erinnern, wie sie als Kinder ihre Temperatur mit einem Streifenthermometer oder vielleicht mit einem altmodischen Glasthermometer gemessen bekamen.

Die Streifenthermometer sind seitdem als ungenau in Verruf geraten, da sie lediglich die Temperatur der Haut und nicht des Körpers anzeigen. Glasthermometer stellen, wenn sie zerbrechen, ein ernsthaftes Risiko dar, von kleinen Glassplittern bis hin zu dem darin enthaltenen, hochgiftigen Quecksilber.

Heutzutage führen wir Temperaturmessungen zu Hause, dank der Weiterentwicklungen und Innovationen in der Digital-Technologie, vollkommen anders durch.

Warum im Ohr messen?

Das Ohr ist eine hervorragende Stelle für Temperaturmessungen, da es die Kerntemperatur des Körpers widerspiegelt. Vielmehr wird die Körpertemperatur vom Hypothalamus reguliert*, der seine Blutversorgung mit dem Trommelfell teilt**. Veränderungen der Kerntemperatur des Körpers werden im Trommelfell für gewöhnlich schneller wahrgenommen als an anderen Stellen, wie z.B. Rektum, Mund oder Achselhöhle.

Klinisch nachgewiesene Präzision

Braun ist die Nr.1 der von Ärzten verwendeten Thermometer-Marken2. In einer jüngst durchgeführten Studie*** wurde das Braun ThermoScan® 7 Ohrthermometer verwendet, um die Temperatur von 894 Patienten in verschiedenen ambulanten Einrichtungen zu messen. Man fand heraus, dass die Genauigkeit bei Verwendung des Braun ThermoScan 7 bei Neugeborenen jener der vergleichenden Rektalmessungen der Studie entsprach. Des Weiteren kam man zu dem Schluss, dass Messungen im Ohr das Unbehagen von Rektalmessungen eliminieren.

Es gibt auch noch weitere Vorteile

  • Da das Ohr die Kerntemperatur des Körpers widerspiegelt, zeigen sich Temperaturveränderungen im Ohr oftmals schneller als an anderen Stellen des Körpers, insbesondere wenn die Temperatur sich sehr rasch verändert. Dies wurde im Rahmen einer Studie mit Säuglingen und Kleinkindern nachgewiesen***.
  • Unter dem Arm (in der Achselhöhle) durchgeführte Temperaturmessungen spiegeln die Temperatur der Haut wider, die die Temperatur im Körperinneren möglicherweise nicht zuverlässig angibt.
  • Oral gemessene Temperaturen werden oftmals von Dingen wie Essen, Trinken, Thermometerplatzierung, Atmen durch den Mund, oder die Unfähigkeit einer Person den Mund vollständig zu schließen, beeinflusst.
  • Rektal gemessene Temperaturen hinken den Veränderungen der Temperatur im Körperinneren oftmals erheblich hinterher. Außerdem besteht das Risiko von Kreuzkontaminationen und einer Verletzung des Rektums.
  • Diese Art der Messung ist hygienischer, da kein Kontakt mit Schleimhäuten zustande kommt. Daher ist das Risiko von Kreuzkontamination geringer (wenn das Thermometer mit Hygiene caps Sonden-Schutzabdeckungen verwendet wird).
  • Babys müssen zur Durchführung von Temperaturmessungen nicht aufgeweckt und ausgezogen werden.
  • Außerdem ist diese Messung sowohl für das Baby als auch die Eltern bequemer und stressfreier, insbesondere wenn oft gemessen werden muss, um die Entwicklung des Fiebers zu beobachten.

Könnten Ohrmessungen eine Option für Sie sein?

Zusammenfassend kann man sagen, dass Messungen im Ohr eine sehr genaue und zuverlässige Art und Weise sind, um die Temperatur zu ermitteln. Wenn Sie auf der Suche nach einer schnellen Messmethode sind, dann sehen Sie sich das Braun ThermoScan® Sortiment an.

*GUYTON A C, TEXTBOOK OF MEDICAL PHYSIOLOGY, W.B. SAUNDERS, PHILADELPHIA, 2016, P 754-5
**Source: Ipsos, Online-Studie unter n=802 Allgemein- und Kinderärzten in vier europäischen Ländern (n=200 in DE, GB, FR, NL), durchgeführt Jan-Feb 2017.
***NETTER H F, ATLAS OF HUMAN ANATOMY, NOVARTIS MEDICAL EDUCATION, EAST HANOVER, NJ, 1997, PP 63, 95.
****Liu A. Eine Studie zur Validierung der altersabhängigen Fieber-Grenzwerte für die AgeSmart Funktion mithilfe des Braun IRT 6520 Thermometers. Helen of Troy proprietärer klinischer Prüfbericht Ref. CP-THR11-01. 2016.
*****Loveys, A A / Dutko-Fioravanti, I / Eberly, S W / Powell, K R.Comparison of ear to rectal temperature measurements in infants and toddlers Clinical Pediatrics, Volume: 38 Issue: 8, page(s): 463-466. 1999.