Liebe ist die beste Medizin

Wie Sie sich am besten um Ihre Lieben kümmern, wenn sie krank sind

Liebe liegt in der Luft, denn der Valentinstag steht vor der Tür. Aber wie steht es um die Liebe, wenn der Partner krank ist? Studien haben gezeigt, dass Zuneigung und Empathie eine wichtige Rolle bei der Genesung spielen können. Menschen, die zum Beispiel bei einer drohenden Erkältungskrankheit von jemandem liebevoll gepflegt werden, bekommen seltener Schnupfen, entwickeln weniger schwere Symptome und besiegen den Erkältungsvirus schneller.

Menschen liebevoll zu pflegen, unterstützt aber nicht nur deren Gesundheit, sondern auch die eigene. Forscher haben herausgefunden, dass Mitgefühl anderen gegenüber, das eigene Immunsystem stärkt und sogar das Herzinfarktrisiko senken kann.

Sich um seine Lieben kümmern

Wenn Ihren Partner oder Ihre Kinder ein Erkältungsvirus oder gar die Grippe erwischt hat, achten Sie darauf, dass Sie sich nicht bei Ihnen anstecken, wenn Sie sie pflegen — schließlich ist niemandem geholfen, wenn auch Sie krank werden.

Wir haben für Sie ein paar Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihren Lieben helfen können damit sie bald wieder gesund werden:

Eine junge Frau schläft gut in ihrem Bett und umarmt ein weiches weißes KissenEine junge Frau schläft gut in ihrem Bett und umarmt ein weiches weißes Kissen

1. Ausruhen

Achten Sie darauf, dass es Ihr kranker Schatz bequem hat, genügend Ruhe bekommt und gegebenenfalls nicht zur Arbeit geht. Denn Ruhe und Schlaf geben dem Körper die Zeit, die er braucht, um sich zu erholen. Eine Umfrage der Betriebskrankenkasse pronova BKK hat ergeben, dass insbesondere Grippekranke häufig zu früh wieder zurück an ihren Arbeitsplatz kehren, ohne sich richtig auskuriert zu haben. Dies schadet nicht nur der eigenen Gesundheit, auch das Ansteckungsrisiko bei den Kollegen steigt.

Süßes kleines Mädchen und ihre schöne Mutter lächeln, während sie Milch trinkenSüßes kleines Mädchen und ihre schöne Mutter lächeln, während sie Milch trinken

2. Reichlich trinken

Achten Sie darauf, dass Ihre Lieben genügend trinken, um nicht zu dehydrieren. Es muss nicht immer Wasser sein. Bieten Sie verschiedene Getränke. Milch hat beispielsweise den Vorteil, dass sie den Körper nicht nur mit Flüssigkeit versorgt, sondern auch mit Kalzium und Vitamin D. Oder wenn Sie ein Fan von Heißgetränken sind, warum probieren Sie nicht Echinacea-Tee? Studien haben gezeigt, dass das Trinken von Echinacea-Tee bei den ersten Anzeichen einer Erkältung oder Grippe die Schwere und Dauer der Erkrankung verringern kann.

Glückliches blondes Mädchen, das mit einer rosa gestrickten riesigen Karodecke auf dem Bett sitztGlückliches blondes Mädchen, das mit einer rosa gestrickten riesigen Karodecke auf dem Bett sitzt

3. Warm halten

Achten Sie darauf, dass es Ihr Patient warm und gemütlich hat. Es ist natürlich wichtig, ab und zu das Fenster zu öffnen, um frische Luft hereinzulassen, der Kranke sollte aber niemals unterkühlen. Fühlt sich ihr Schatz hingegen heiß und geschwitzt an, könnte er Fieber haben. Achten Sie dann darauf, dass er nicht zu dick angezogen ist. Die Temperatur können Sie ganz leicht mit einem digitalen Thermometer überprüfen.

Kleiner Junge mit einem Luftbefeuchter im HintergrundKleiner Junge mit einem Luftbefeuchter im Hintergrund

4. Die Luft befeuchten

Verwenden Sie einen Luftbefeuchter. Wie eine Studie zeigt, verlieren Grippeviren bei einer höheren Luftfeuchtigkeit — ab etwa 43 Prozent —zunehmend ihre Fähigkeit ansteckend zu sein. Da die feuchte Luft auch die Nasen-, Hals-, und Lungenwege beim Einatmen feucht hält, hilft sie zudem dabei, die Atemwege zu befreien und Halsschmerzen zu lindern.

Wie Sie selbst gesund bleiben

Es ist wichtig, sich nicht selbst anzustecken, wenn Sie andere pflegen. Damit Sie gesund bleiben, haben wir hier ein paar Tipps für Sie:

Blick von oben auf die Hände einer Frau, bedeckt mit Seife, unter einem WasserhahnBlick von oben auf die Hände einer Frau, bedeckt mit Seife, unter einem Wasserhahn

1. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig

Achten Sie auf eine gute Hygiene und waschen Sie Ihre Hände regelmäßig, insbesondere wenn Sie in engem Kontakt mit einer kranken Person stehen oder Gegenstände berühren, die sie berührt hat. Halten Sie eine Flasche Desinfektionsmittel griffbereit, um Ihre Hände zu desinfizieren. 80% aller Infektionskrankheiten werden durch Berührung übertragen. Sie sollten daher Ihre Hände regelmäßig etwa 20 Sekunden lang waschen und ein Händedesinfektionsmittel verwenden, wenn Sie in häufigem Kontakt zu kranken Personen stehen, um Keime und Bakterien sicher zu entfernen.

Junge Mutter und ihre kleine Tochter spielen mit Kissen auf dem BettJunge Mutter und ihre kleine Tochter spielen mit Kissen auf dem Bett

2. Teilen Sie nichts

Verwenden Sie nicht dieselben Teller, Tassen, Handtücher, Kissenbezüge oder andere Dinge, die ihr lieber Patient benutzt hat. Grippeviren können auf glatten Oberflächen wie Plastik oder Edelstahl bis zu 48 Stunden überleben. Indem Sie sich von kontaminierten Gegenständen fern halten, verhindern Sie eine Weiterverbreitung der Keime.

Nahaufnahme eines Mannes, der sich die Nase putzt, umgeben von zusammengeknüllten TaschentüchernNahaufnahme eines Mannes, der sich die Nase putzt, umgeben von zusammengeknüllten Taschentüchern

3. Taschentücher wegwerfen

Niesen kann Keime bis zu 12 Meter weit durch den Raum schleudern. Deshalb niest man am besten in ein Taschentuch. Man sollte das gebrauchte Taschentuch dann allerdings nicht herumliegen lassen. Werfen Sie es direkt weg und waschen Sie sich anschließend Ihre Hände, damit Sie die Keime nicht übertragen.

Frau, die das Fenster öffnet, um frische Luft hereinzulassenFrau, die das Fenster öffnet, um frische Luft hereinzulassen

4. Frische Luft schnappen

Öffnen Sie das Fenster, damit etwas frische Luft zirkulieren kann. Auf diese Weise werden auch die Keime in der Luft nach draußen befördert und sie laufen weniger Gefahr, sich anzustecken.

Erwachsene bekommen im Durchschnitt pro Jahr zwei bis drei Erkältungen, Kindern hingegen sogar sechs bis zehn. Wenn sich also einer Ihrer Lieben in diesem Jahr erkälten sollte, kümmern Sie sich liebevoll um ihn. Denn ein ist ganz klar: Liebe ist und bleibt die beste Medizin.